18. March 2009
wadda yer say..
.. we leave fo california?
UHYEAH! COMING SPRING ‘09. excitement-squared.
.. we leave fo california?
UHYEAH! COMING SPRING ‘09. excitement-squared.
clickclick ja eigentlich auch! welch schande, dass ich mehr als 2 jahre brauch, um gute musik wirklich zu erkennen, wenn ich von vorne und hinten darauf aufmerksam gemacht werde. deshalb jetzt: vorhang auf für
clicklickdecker mit wer hat mir auf die schuhe gekotzt
wenn es stimmt, dass träume immer nur etwas mit dem träumenden selbst zu tun haben, dann will ich seit heute nichts mehr mit mir zu tun haben.
gute nacht!
manchmal triffst du einen menschen, von dem du weißt, das isser. den werde ich ein leben lang kennen. das weißt du nicht direkt sofort, es dauert eine ganze weile, bis du beginnst, das zu verstehen. und sobald du es weißt, beginnt etwas in dir zu beben, was stärker ist als das simple gefühl von verbundenheit. du merkst, dass du in dieser person jemanden gefunden hast, der dir eine ganze weile eine treue seele bleiben wird. nicht so etwas, was nach zwei, drei jahren freundschaftlicher bekanntschaft wieder zerbricht.
es gehört nicht viel dazu, so etwas festzustellen; meist sind es kleinere, kürzere und scheinbar unbedeutendere momente, die uns zu solch einer erkenntnis führen. dabei ist die größte überraschung eigentlich der moment, in dem dir zum ersten mal durch den kopf fliegt » was wäre ich ohne… « - bis das mal kommt, können wochen vergehen. monate, ja sogar jahre; wir können selbst bei menschen, die wir meinen seit mehreren jahren in- und auswendig zu kennen solche situationen miterleben.
und dann ist es schön. dann wird das eigene sinnesbewusstsein durchströmt von der gewissheit eines unreissbaren netzes, das sich unter deinem seil, auf dem du durchs leben tanzt, aufspannt und immerwährend dort besteht. je mehr netze es gibt, desto sicherer ist der halt und desto höher die überlebenschance, sollte mal ein netz ausfallen. denn sowas kommt vor, schließlich sind selbst die treusten aller treuen seelen auch nur von menschen getragen. die besonderheit einer netz-seiltänzer-beziehung ist, dass die symbiose auch anders funktioniert. sprich jedes netz wird zum seiltänzer und jeder seiltänzer zu deren netze.
das klingt jetzt verwirrender als es ist. falls ihr’s nicht verstanden habt, lest die oberen drei abschnitte nochmal. und nochmal. und nochmal. und freut euch über eure netze.
“a little part of me just rose from the dead”.
eine grundlegende gesetzmäßigkeit in der biologie ist, dass informationen immer an träger gebunden sind. ich glaube nicht, dass irgendwelche meiner körperlichen träger die letzten 30 minuten überlebt haben. das ist in etwa so, als verkauft man laptops bei aldi für 99€ und die massen stürmen ab punkt 07:58 uhr den laden - wobei hier der laptop als träger fungiert und die massen meinen gemütszustand darstellen.
vier, fünf, sechs kurze sekunden und dann war es raus. gestern abend sagte travis barker bei den grammys: “we used to play music together. and we decided we’re gonna play music together again.” (via: youtube.com). selten so was gutes gehört. oh man, das wird ein teurer spaß, will nicht wissen was die tickets kosten werden. ist im moment auch nicht von bedeutung. nicht, dass im moment irgendetwas von bedeutung wäre.
:)
ein leben lang rennt unsereins durch die gassen, straßen, hallen, häuser, welten auf der suche nach: alternativen. dabei haben wir stets nur ein ziel vor augen: die alternative soll mindestens genauso gut sein, wenn nicht sogar besser, schneller, bunter, oder einfach nur das ersetzen, was wir verloren haben. meistens befinden sich suchende dann in solch einem zustand, dass sie alles um sich herum mitreißen könnten, verzweifelt durch den alltag strudeln, den rest vergessen.
egal, ob der lieblingsklamottenladen, der vor dem bankrott steht und geschlossen wird, ob das bio-gemüse, das aldi aus dem sortiment genommen hat, ob der lieblingsradiosender, der auf einmal spurlos verschwindet. unser leben ist gepflastert von solchen momenten, in denen wir eigentlich einfach nur denken, wie konnte das passieren, und warum ist es passiert?
und manchmal kommt es dann so weit, dass man der realität blickkontakt gewährleisten muss und man verstehen muss, dass der lieblings-frischkäse, seit mehreren monaten wöchentlich in mengen konsumiert mit dem kleinen emblem “nur für kurze zeit” dann letztendlich irgendwann abgesetzt wird. bis es jedoch soweit ist, leben wir unbeschwert weiter, machen uns nicht auch noch gedanken über die dinge, die wir einmal verlieren könnten, wenn wir sie noch haben.
anders sieht es da aus bei einem menschlichen gegenüber, geplagt von überlegungen, die fast alle beginnen mit » was wäre wenn … «, wird das soziale dasein gerne mal auf die probe gestellt. realtitätsbezug ist nicht vorhanden, zumindest solange nicht, bis es dann irgendwann mal soweit ist und die bombe einschlägt. oder zumindest der baum fällt. der reifen platzt. der winter kommt. oder - ach, was weiß ich.
und dann beginnt die ewige suche. nach substituten, nach einem ersatz, nach alternativen. das, was die ewige suche so ewig macht, ist eigentlich recht einfach zu erklären: ein gefühl, eine alltäglichkeit, ein zustand, an den man sich so gern so lange gewöhnt hat, hat sich gewandelt, ist verschwunden, verpufft oder einfach in dieser form nicht mehr da. ob dies nun der verlust eines menschen, verschwinden des lieblingsschuhs aus dem adidas-sortiment oder ganz banal die scheinbare verbesserung des lieblingskaugummis, der nun nach diesem qualitätspush mehr nach sonntagmorgen-mundgeruch als nach “atemberaubende[r] frische” schmeckt - egal, was: eine sache zu verlieren, die man lieb gewonnen hat, ist mitunter die größte angst, die einen jeden menschen früh morgens begrüßt und abends als letzte gute nacht sagt. ich möchte mit hiermit nicht auf globale paranoia hinweisen oder dazu aufrufen; es geht vielmehr um das allterunterste bewusstsein, dass alles ein ende hat (oh mein gott, der spruch mit der wurst war schon langweilig, bevor er das erste mal ausgesprochen wurde).
und wie schaffen wir es dann tagtäglich, dieses unterbewusstsein ganz bewusst zu unterdrücken? die antwort: es exisitert in der form einfach nicht, da der optimistische stets mit dem gedanken aufsteht, es wird schon heute nicht passieren - und selbst wenn es passiert, hab’ ich noch genug, das mich aufbaut, auffängt, erfreut; ich werd’ schon irgendwas finden. und genau das ist es, das wiederfinden, dass uns, wenn man einer gegebenheit adieu sagen muss, wenn wir es verlieren, soviel zeitaufwand und mühe bereitet. dabei werden wir als suchende alle auf wundersame weise nie den einen gedanken verlieren: ich brauch was anderes. oder eben wieder genau das gleiche.
close your eyes
stop the pain
watch those guys
dancin in the rain.
we’ve never been
what you wanted.
we’ve never seen
what you hoped for.
you got it all wrong,
you played tricks on your mind.
you thought we were strong
you left ourselves behind.
as we grew on,
lives have shattered,
stones were thrown,
wounds have healed.
it’s not so much what we do
or what we say
but what we mean.
tock tock tock. vielmehr als anklopfen ist eigentlich nicht möglich. und das ist die strafe dafür, wenn man sagt, was man denkt! von der verhandlungsbasis zum traueraltar - doch auf jeden fall gehemmt. deine worte aus meinem mund, lachen ist ja so gesund. und mein kummer aus deinem gesicht, lange beine lügen nicht! ich dachte noch, irgendwas war, und dann kommt deine angst angerannt und reist mir den linken arm ab, während der rechte gerade versuchte, deine hand zu nehmen, dich zu beruhigen. zu spät, längst geballt zur faust platztiert sich deine verzweiflung genau am rechten fleck und zerstört das gefühl. machtmissbrauch, angstschweiß und irgendwo so etwas, das keiner einordnen kann. die bedeutung des bedeutens ist dir selbst nicht klar, dein eigener stolz frisst selbst mein ego. kein fühlen mehr, nur noch denken, und drauf auf die kacke!
du hast’s gewusst und mir nichts gesagt, ich hab’s nie kapiert, nichtmal jetzt. vergangenheit wird gegenwart, gegenwart wird zukunft, doch gegenwart und zukunft werden niemals vergangenheit. fang an, es zu akzeptieren, und lebe das aus, wozu dich keiner zu zwingen versucht. gutgemeinte ratschläge helfen nicht, wenn sie nicht gutgemeint sind, sondern in sich selbst zerfallen. allein die annahme, es könnte etwas nutzen, tötet sich selbst, so wie einst dich, mich, uns und genau so, wie sie die menschen um uns rum vernichten wird. wenn du nichts tust. und wenn das alles nichts mehr hilfst wirst du eines tages verstehen: wir sind keine guten menschen mehr.