6. April 2007
viel mehr wert.
wenn die windräder da draußen
den sinn des lebens verlieren
wenn eichhörnchen im hochsommer
beinahe erfieren
wenn sie anfangen,
alles anders zu sehn,
sich auf den kopf zu stell’n
und auf händen rückwärts zu gehn.
vorbei am leben, mitten hinein.
die falsche richtung,
eingeschlagen
mit dem falschen bein.
vier halbe seelen
den weg entlang gehn.
vorbei an den andern,
«bleiben wir stehn?»
zeitweilig kommt’s
in den sauren regen zu beißen
das leben von heut
auf vorgestern umzuschmeißen
und die sonne geht auf,
der mond erklärt
das leben des andern
viel mehr wert.



7. April 2007 um 12:17
allen ernstes selbst geschrieben?? nico, des is toll! du bist echt begabt
7. April 2007 um 22:45
bester beitrag unter der rubrik poesie bis jetzt! mehr davon.. obwohl ich froh bin, dass ich sowas net in deutsch interpretieren muss.. ^_^
9. April 2007 um 15:32
da schießt ja der trochäus den jambus ab.
ne, mal im ernst, wirklich richtig gut gelungen
10. April 2007 um 01:02
Von mir auch ein Lob an den Autor
@Alex was ist eigentlich mit deinem Blog..wolltest du nicht mal einen machen bzw. als Autor von Gedichten das große Geld machen?