adieu

es ist nicht leicht, einfach so zu gehen, der ganzen welt den rücken zu kehren und einfach abzuhauen. es kam alles sehr schnell. ich will nicht sagen zu schnell, weil es das wahrscheinlich immer ist. es wird mir schwer fallen, zu beginn zumindest. in meinem kopf die frage soll ich, oder soll ich nicht? heute ganz auf musik verzichten, damit keine weiteren gefühle hervorkommen? es scheint so irreal, alles. ich habe soeben meiner besten freundin tschüss gesagt. sie wird mir fehlen. sehr.

vieles wird mir fehlen. ich habe mich damit abgefunden, dass manche dinge unabgeschlossen bleiben. hab mich damit abgefunden, dass nick und ich nie ein gemeinsames “airlebnis” hatten, dass ich mich von einigen menschen nicht verabschieden konnte; dass ich alle erst wieder nächstes jahr sehe, das hab ich noch nicht so ganz gerafft. nur manchmal, aber komischerweise erst dann, wenn ich es nicht einmal mehr ausdrücken oder zeigen kann. es schmeckt nach salz, ist feucht. und auf dauer echt nervig.

ich werde extrovertiert, ich höre hier auf. ich werd’s schon schaukeln. ihr hoffentlich auch.

euer tino.

was dazustussen