27. October 2008
keine guten menschen mehr.
tock tock tock. vielmehr als anklopfen ist eigentlich nicht möglich. und das ist die strafe dafür, wenn man sagt, was man denkt! von der verhandlungsbasis zum traueraltar - doch auf jeden fall gehemmt. deine worte aus meinem mund, lachen ist ja so gesund. und mein kummer aus deinem gesicht, lange beine lügen nicht! ich dachte noch, irgendwas war, und dann kommt deine angst angerannt und reist mir den linken arm ab, während der rechte gerade versuchte, deine hand zu nehmen, dich zu beruhigen. zu spät, längst geballt zur faust platztiert sich deine verzweiflung genau am rechten fleck und zerstört das gefühl. machtmissbrauch, angstschweiß und irgendwo so etwas, das keiner einordnen kann. die bedeutung des bedeutens ist dir selbst nicht klar, dein eigener stolz frisst selbst mein ego. kein fühlen mehr, nur noch denken, und drauf auf die kacke!
du hast’s gewusst und mir nichts gesagt, ich hab’s nie kapiert, nichtmal jetzt. vergangenheit wird gegenwart, gegenwart wird zukunft, doch gegenwart und zukunft werden niemals vergangenheit. fang an, es zu akzeptieren, und lebe das aus, wozu dich keiner zu zwingen versucht. gutgemeinte ratschläge helfen nicht, wenn sie nicht gutgemeint sind, sondern in sich selbst zerfallen. allein die annahme, es könnte etwas nutzen, tötet sich selbst, so wie einst dich, mich, uns und genau so, wie sie die menschen um uns rum vernichten wird. wenn du nichts tust. und wenn das alles nichts mehr hilfst wirst du eines tages verstehen: wir sind keine guten menschen mehr.


