art: poesie


selfish shellfish

Thursday, 20. November 2008

close your eyes
stop the pain
watch those guys
dancin in the rain.
we’ve never been
what you wanted.
we’ve never seen
what you hoped for.
you got it all wrong,
you played tricks on your mind.
you thought we were strong
you left ourselves behind.
as we grew on,
lives have shattered,
stones were thrown,
wounds have healed.
it’s not so much what we do
or what we say
but what […]

sensation demotivation

Monday, 24. March 2008

back mir ein leben
voller fragen.
streich mir die hände
ohne zu sagen
was es ist,
das dich verstört,
das uns zerreist
und langsam zerstört.
dreh das quadrat
drei mal herum
und frag dich danach
warum so stumm?
einsam ist,
wer trotzdem weint.
obwohl alles passt,
und trotzdem nur meint
kauf dir vertrauen
und leb’ es aus.
du kannst darauf bauen.
dein kartenhaus.

sympathiestillstand.

Saturday, 23. February 2008

verlorenes gut. sichere geschäfte. erstaunliches gedankenwesen. emotionsinstinkte bis vorgestern. komplexgehaltene planung. reiseziele. interaktion, frustration. fernbahnhof zusammenleben. motivation morgen. viel mehr nichts. doch nochmal, zusammengeschweißt. zugdrang, individualitätszwang. mobilitätsanstand lebenslauf. pokalsieger der gefühlslosen. wartenummer 43, vielleicht morgen. vieles geht vor. du nicht.

wie du bist

Wednesday, 20. June 2007

und du wirst bald das sein
was niemand jemals wollte.
was niemand erhofft hat,
und alle überrollte.
vergessenheit im rampenlicht
hingerückt, weggeschaut,
mitten ins gesicht
umgedreht und zugebaut.
dreimal die quersumme
des abschieds, vernunft.
weitergehen, schauen,
zurück zum guten ursprung.
aufgehangen an drei nägeln,
die wand zerstört,
das leben gezeichnet.
siehst du dich,
wie du einmal warst,
wie du nie wolltest,
wie du bist,
wie du nicht solltest.

viel mehr wert.

Friday, 6. April 2007

wenn die windräder da draußen
den sinn des lebens verlieren
wenn eichhörnchen im hochsommer
beinahe erfieren
wenn sie anfangen,
alles anders zu sehn,
sich auf den kopf zu stell’n
und auf händen rückwärts zu gehn.
vorbei am leben, mitten hinein.
die falsche richtung,
eingeschlagen
mit dem falschen bein.
vier halbe seelen
den weg entlang gehn.
vorbei an den andern,
«bleiben wir stehn?»
zeitweilig kommt’s
in den sauren regen zu beißen
das leben […]

ironic taste of something

Saturday, 30. December 2006

drauflosgeschrieben. beschreibt irgendwie nicht wirklich meine stimmung.

there’s something like “i love you”,
written on some stupid wall.
it’s not the way you felt,
and it’s not the way i do.
this is neither beginning,
nor the end.
this is something in between
and i can’t pretend
that this wasn’t love,
this isn’t hate.
maybe this is friendship
but i guess it’s too late
to tell you […]

fünffache zweisamkeit?

Thursday, 7. December 2006

erster schritt,
dritter tag,
zum zweiten mal
viermal gesagt.
zwölfmal draufgehaun,
dreimal umgedreht.
zweimal zugestochen.
und keinmal zugehört.
vierundzwanzig mal
die qual der wahl.
am neunten tag
endlich was gesagt.
dreiundvierzig sekunden
ohne ein wort.
verschwendete zeit.
gibt’s sowas?
dreimal ohne ahnung,
fünf mal mit warnung.
einmal ohne alles.
kein mal wirklich ganz.
zehn stunden schweigen.
drei sekunden sagen.
achtundvierzig geigen
die allesamt klagen.

der fetzen der sekunde

Thursday, 2. November 2006

du sagtest eins
wir wären zwei,
doch niemals drei.
schon gar nicht vier.
lieben ist einfach,
leichter getan als gesagt,
überschätzung hoch 5
und du merksts nicht einmal.
beim ersten mal
nochmal umgekehrt.
beim dritten mal
viel zu spät.
zeiten vergehen,
wir anscheinend auch.
es war kein versehen.
es war niemals brauch.
ungeplant,
ungetan,
ungeahnt,
unser kram.
pure ignoranz,
abstand wagen,
dann wohlbefinden.
gefallen dran finden.
tage in sekunden,
monate in stunden,
vergänglichkeit
der genauigkeit.
und nichtmal ein ende,
niemals ein anfang,
nie was […]

roofstep fourty-eight.

Wednesday, 9. August 2006

as we went down roofstep 48,
we knew it was the best decision
we’ve ever made.
when days felt like seconds
and you felt like heaven
having no fuel
and no seven eleven.
the path went along
we didn’t care,
so we went wrong.
no time to share.
beautiful memories
are all we have.
i hate january
and this photograph ..

blicke zur decke

Monday, 24. July 2006

ich schaue hinauf.
an die endlose decke.
zwischen zwei bäumen.
die schafe tanzen.
und wir liegen nur da
und ich bin froh,
dass es ist,
wie es ist.
dass es nicht,
und trotzdem ist,
dass es so ist,
wie es ist.