keine guten menschen mehr.

tock tock tock. vielmehr als anklopfen ist eigentlich nicht möglich. und das ist die strafe dafür, wenn man sagt, was man denkt! von der verhandlungsbasis zum traueraltar - doch auf jeden fall gehemmt. deine worte aus meinem mund, lachen ist ja so gesund. und mein kummer aus deinem gesicht, lange beine lügen nicht! ich dachte noch, irgendwas war, und dann kommt deine angst angerannt und reist mir den linken arm ab, während der rechte gerade versuchte, deine hand zu nehmen, dich zu beruhigen. zu spät, längst geballt zur faust platztiert sich deine verzweiflung genau am rechten fleck und zerstört das gefühl. machtmissbrauch, angstschweiß und irgendwo so etwas, das keiner einordnen kann. die bedeutung des bedeutens ist dir selbst nicht klar, dein eigener stolz frisst selbst mein ego. kein fühlen mehr, nur noch denken, und drauf auf die kacke!

du hast’s gewusst und mir nichts gesagt, ich hab’s nie kapiert, nichtmal jetzt. vergangenheit wird gegenwart, gegenwart wird zukunft, doch gegenwart und zukunft werden niemals vergangenheit. fang an, es zu akzeptieren, und lebe das aus, wozu dich keiner zu zwingen versucht. gutgemeinte ratschläge helfen nicht, wenn sie nicht gutgemeint sind, sondern in sich selbst zerfallen. allein die annahme, es könnte etwas nutzen, tötet sich selbst, so wie einst dich, mich, uns und genau so, wie sie die menschen um uns rum vernichten wird. wenn du nichts tust. und wenn das alles nichts mehr hilfst wirst du eines tages verstehen: wir sind keine guten menschen mehr.

von organen und umgehen

und all die netten, lieben worte sagen alle nur das eine. aus schwindelerregenden höhen meldet sich dein gemütszustand zum absturz bereit, deine armada des glücks steht im kreuzfeuer, deine gedanken drehen sich um sich selbst. und du stehst ganz woanders. doch das alles ist viel mehr als nur das. viel mehr als nur damals und viel mehr als das, was du zukunft nennst. keine ahnung, dann ist’s ja klar. klar? klar. dein gutes gewissen fragt deine böse seite nach dem weg zur vollkommenheit.

da lang, hat man ihm gesagt, vorbei an dem, was dich einst so einmalig machte. die maus kratzt an die tür, holt sich die wurst und lässt der katze den käse; interpretationsvermögen von morgen. oder war’s gestern? dein drang zum verdrängen wirft dich meilenweit zurück. außer reichweite, weg von dem, was dir mal wichtig war, doch nicht mehr ist, weil du ihnen nicht mehr wichtig bist.

kettcar live gesehn!

auf dem highfield!
es war unglaublich!
sie haben balkon gegenüber gespielt.
jetzt kann ich in ruhe sterben. fast.

mehr dazu: BALD!

zwischenbilanz.

aktuell: 30°C, bewölkt.
es läuft: black kids - i’m not gonna teach your boyfriend how to dance with you
ich arbeite: am vorbericht für’s highfield festival, da feierabend!

komisch, was man alles ferien nennen darf. wochenende, ich brauch dich.

tuesday is garbage day

it’s like saturday night leftover pizza, it’s our way to say ‘oh gosh, we ruined it’. i’m not gonna skip this track. it’ll stay on repeat. i’m not gonna tell you once again what we had was special and what we have is pretty close to nothing. it’s not that it’s not our time, it’s like time’s running from us and all we’ve got left is ourselves, hurt beneath our skins. acceptance eats ignorance, heartbeat hits headaches and common sense kills our friends. my thoughts are pounding against an invisible wall made of recycled sympathy, these things revolving in my head start attacking meself while you still eat ice cream with cream on top. you forgot what it feels like, you forgot how to open your eyes, you forgot where we went wrong. it seems like the only thing you’ll never forget is

tuesday is garbage day.

ps: no fake, pal.

_ r _ u _ _ s c _ a _ t

wie wärs, wenn du einfach mal dein ding durchziehen, einfach mal weitergehen würdest; ohne ständig zurückzuschauen um zu sehen, was hier so abgeht. dann kämst du vielleicht auch mal irgendwo an, anstatt ständig denken zu müssen, “hier war ich schonmal”.

dann wär’ das hier alles nich’ so schlimm und es wär’, als würde uns nichts anhaben können. dann könntest du, könnte ich, könnten wir uns wieder in die augen seh’n, lachen. alte pläne neu auflegen; in die tat umsetzen, nicht nur davon reden und scheinheilig träumen. dann wär die freude da, man würde sich kennen wollen; wär der wunsch, vertraut zu sein, erfüllt. es wär’ für die sekunde so einfach und so simpel, wie es vorher nie war. doch wie soll das möglich sein, wenn wir ständig verlieren?

i’m moving to new york

cos i’ve got problems with my sleep.

i wish i was / had :\

the gang



taken last night at 20:47, 28mm - 1/125s at f/5.0 and ISO 400 [crop]

wide-angle:


ich vermisse

das gefühl, die stimme im linken ohr, den wegbegleiter, das telefon, die straße, das reden, das interesse, die tage, die frage, die situation, den menschen, die gemeinschaft, den sommer, das wasser, die hose, den moment, die vergangenheit, die unbekümmertheit, das richtige leben, die freiheit, den geruch, die couch, den atem, das licht.

sensation demotivation

back mir ein leben
voller fragen.
streich mir die hände
ohne zu sagen

was es ist,
das dich verstört,
das uns zerreist
und langsam zerstört.

dreh das quadrat
drei mal herum
und frag dich danach
warum so stumm?

einsam ist,
wer trotzdem weint.
obwohl alles passt,
und trotzdem nur meint

kauf dir vertrauen
und leb’ es aus.
du kannst darauf bauen.
dein kartenhaus.